Der Alptraum


Heute war sein Tag. Adrian packte die Ausrüstung in den Wagen und prüfte nochmals flüchtig die Taschen seiner Angelweste. Drei Akkus befanden sich in der linken Tasche, um seine Taschenlampe bei Bedarf schnellstmöglich neu bestücken zu können. Für den Notfall klickte er das Tierabwehrspray an seinen Gürtel. Adrian war öfters im Wald unterwegs gewesen, um seinem Hobby, der Tierbeobachtung, nachzugehen. Meist verließ er ihn wieder beim Einsetzen der Dämmerung. Mit Mac, einer seiner besten Kumpel, blieb er auch schon mal über Nacht, nur heute hatte er ihm leider kurzfristig abgesagt. Adrian`s Entschluss stand fest, alleine loszuziehen, um sein neues Nachtsichtgerät ausgiebig zu testen. Die heutigen Bedingungen waren perfekt. Der Wetterdienst prognostizierte eine lauwarme, trockene Sommernacht und Adrian hatte noch ausreichend Zeit um seinen Jagdhochstand in der Dresdener Heide bei Tageslicht zu erreichen. 



Der Jeep rumpelte über den Waldweg. Dornige Büsche schrammten hin und wieder mit einem lauten Quietschen am Autolack entlang. Adrian fuhr in Schlängellinien, um die Beschädigungen am Wagen minimal zu halten, jedoch hatte die üppige Vegetation der letzten Wochen ganze Arbeit geleistet. 

>> Scheisse! <<, fluchte Adrian vor sich hin. Er kannte den Wald wie seine Westentasche und dennoch ließen ihn hohe Büsche und Gräser kurz stutzig werden. 

>> Mhm, bin ich noch richtig? Wo ist der verdammte Abzweig zur Lichtung?<<, brabbelte Adrian vor sich hin. 

Er nahm sein GPS-Gerät aus der Tasche und überprüfte seine aktuelle Position. In zirka drei Kilometern Entfernung lag sein Ziel. Er hatte schlichtweg einen Pfad übersehen und fuhr auf einem parallel verlaufenden Waldweg. Er brauchte weitere 20 Minuten um die westliche Seite der Lichtung zu erreichen. Es war 21 Uhr. Die Abenddämmerung setzte bereits ein, und die untergehende Sonne überzog das Blätterdach des Waldes mit einem rötlichen Schimmer. Adrian blieb nicht mehr viel Zeit um den Hochstand noch vor Einfall der Dunkelheit zu erreichen. Er ließ seinen Wagen am Rand des Weges stehen, schnappte sich seinen Rucksack und verschloss sorgfältig alle Türen. Er setzte sich in Bewegung und legte die restlichen 350 Meter zu Fuß zurück. Grillen zirpten, und eine frische Brise ließ die Blätter sanft hin und her wiegen. Adrian sog die frische Luft tief in seine Lunge ein und lauschte der Stille. 

>> Herrlich! << flüsterte er vor sich hin. 

Sein Domizil für heute Nacht, entdeckte er sofort. Der alte hölzerne Jagdhochstand ragte am Waldrand empor, Adrian schätze seine Höhe auf ungefähr fünf Meter. Mac hatte ihn durch Zufall bei einen seiner Streifzüge durch den Wald entdeckt. Die gebrochenen Stufen wurden durch neue Holzlatten ersetzt. Adrian`s Idee, die Jagdkanzel mit einer Rückwand zu bestücken und die Seiten mit breiten Holzbrettern zu verschließen, hatte sich in der Vergangenheit als goldrichtig erwiesen. Stand der Wind ungünstig, platschte der Regen von allen Seiten ins Innere der Behausung. Nichts war schlimmer als klamme Klamotten oder durchnässtes Equipment. Adrian näherte sich dem Hochstand und erreichte die erste hölzerne Sprosse. Seit seinem letzten Besuch war die Vegetation förmlich explodiert. Mannshohe Farne und Sträucher verdeckten die Sicht in den dunklen Wald, der sich direkt hinter dem Hochstand befand. Er wollte gerade anfangen die Sprossen empor zu klettern als er einen übelriechenden Gestank bemerkte, der direkt aus dem Wald zu kommen schien. Adrian hielt inne. Roch es hier nach Verwesung, Tod? 

Eigenartig war die Intensivität des Geruchs. Es war nicht ungewöhnlich im Wald auf Tierkadaver zu stoßen, aber hier musste es sich um was sehr Großes handeln. Egal. Adrian entschied sich dafür gleich morgen Früh der Ursache auf den Grund zu gehen. Jetzt wollte er noch das restliche Licht dazu verwenden, sicher auf den Jagdhochstand zu klettern und sich auf die Nacht vorzubereiten. 



Es war 22.48 Uhr als er eine Wildschweinhorde von ungefähr 26 Tieren auf der Lichtung entdeckte. 

Der integrierte Entfernungsmesser seines Nachtsichtgerätes peilte die Horde bei 150 Metern an. Die Wildschweine liefen parallel zu Adrians Hochstand als sie abrupt stehen blieben. Regungslos starrten sie in seine Richtung. Er stutze. Hatten sie ihn bemerkt oder warum waren sie wie versteinert? Auf einmal quiekten die Schweine wie am Spieß und rannten in die entgegengesetzte Richtung seiner aktuellen Position. Bevor Adrian reagieren konnte, noch immer das Nachtsichtgerät auf die Tiere gerichtet, schoss etwas von rechts auf die Gruppe zu und schnappte sich zwei größere Tiere. 

Adrian ließ vor Schreck sein Nachtsichtgerät fallen. 

>> Scheiße, was war das denn gerade? << 

Er fingerte am Boden herum und bekam das Gerät zu fassen. Er schaute erneut hastig hindurch. 

Ein markerschütternder Schrei hallte durch die Nacht. Wo noch eben der Tumult war, lagen zwei große, tote Wildschweine auf der Lichtung. Etwas hockte auf einem der Körper. Adrian sah einen großen, knöchrigen Rücken, der Kopf leicht schief als ob das Tier, oder was es auch immer war, in der Luft schnuppern würde. Dann drehte es den Kopf in Adrians Richtung, noch immer schnuppernd. Das Wesen hatte etwas Fremdes gewittert. Ihn. 

Blitzschnell sprang dieses Ding von dem toten Körper herab und begann erst langsam dann immer schneller zu rennen. 

120 Meter, 100 Meter, 50 Meter, 46 Meter 40 Meter. Adrian der noch immer das Nachtsichtgerät in seiner Hand hielt, zitterte am ganzen Körper, Panik machte sich in ihm breit. Er musste jeder Zeit mit einem Angriff rechnen und hier oben saß er in der Falle. Der einzige Zugang war die Holzleiter, die zu ihm hoch führte. 

Er griff nach seiner Taschenlampe und schaltete sie an. Ein starker Lichtstrahl durchschnitt die pechschwarze Nacht und erhellte sofort Adrian`s Umgebung. Er schmiss das Nachtsichtgerät zur Seite und fingerte eher unbeholfen mit seiner linken Hand am Gürtel herum, bis er das Tierabwehrspray zu fassen bekam. Er hielt es provokativ nach vorne und fixierte den Eingang der Kanzel mit der Taschenlampe. Da war er wieder, dieser unausstehliche, süßliche Gestank. Adrian drückte sich ganz fest mit seinem Rücken an die Wand und lauschte der Stille. Nichts. Selbst die verdammten Grillen hatten ihr Zirpen eingestellt. Äste brachen. Etwas da draußen umrundete den Hochsitz. Adrian löste sich langsam aus seiner Schockstarre, sein Gehirn arbeitete auf Hochtouren. Noch immer den Eingang fixiert, ging er im Geiste verschiedene Optionen durch. Bis zu seinem Auto hätte er 300 Meter über offenes Gelände laufen müssen. Das Ding da draußen war mit einer rasanten Geschwindigkeit unterwegs gewesen und würde ihn sicherlich rasch einholen und überwältigen. Option zwei war die offene Konfrontation, der Kampf. Nur gegen was kämpfte Adrian? Das Tierabwehrspray würde nur kurzfristig wirken, er hatte weder ein Messer oder etwas anderes dabei, womit er sich hätte verteidigen können. Die Holzleiter knarrte. Reflexartig schoss Adrian nach vorne und schrie aus Leibeskräften. Mit der Taschenlampe in seiner Hand fuchtelte er wild umher und leuchte auf den Waldboden herunter. Er konnte noch erkennen, das etwas in das Gebüsch huschte, die Leiter war zum Glück frei. 

Adrian brüllte in die Nacht hinaus. 

>> Ich bin bewaffnet du Mistvieh! Ich habe keine Angst vor dir! << 

Es dauerte keine 10 Sekunden bis er seine Antwort bekam. 

Ich bin bewaffnet du Mistvieh! Ich habe keine Angst vor dir. 

War es sein Echo gewesen, was Adrian soeben gehört hatte? Es klang wie er nur viel heller und bedrohlicher. 

>> Was soll der Scheiß? Soll ich dir dein Scheiß Kopf wegballern? << Adrian wusste, dass er bluffte, allerdings wusste das sein Gegner nicht. 

Ich habe keine Angst vor dir. 

Der süße Gestank nahm Adrian fast die Luft zu atmen, und das Echo schien nun näher zu sein. Ein Schnuppern über ihn ließ Adrian zusammenzucken. Doch es war bereits zu spät. Ehe er sein Kopf heben konnte, erwischten ihn mehrere spitze Zähne, die sich tief in seinen Hals eingruben. 

Instinktiv schossen Adrians Hände nach oben und griffen nach dem Angreifer. Die fahle Haut fühlte sich kalt und glatt an. Ein lautes Knurren und Gurgeln ertönten an Adrians rechtem Ohr. Mit voller Kraft versuchte Adrian das Ding von sich wegzuziehen und dann geschah es. Er verlor das Gleichgewicht und kippte nach vorne. Er fiel vom Hochstand herunter und knallte mit voller Wucht auf den Waldboden. Seine Ohren klingelten, und er war kurz davor sein Bewusstsein zu verlieren als ihn ein weiterer greller Schrei in die Realität zurückholte. Er griff sich instinktiv an den Hals und ertastete eine warme klebrige Flüssigkeit. Es war Blut. Er drückte seinen rechten Zeige -und Mittelfinger instinktiv auf die Wunde und richtete seinen Oberkörper auf. Warum konnte er seine Beine nicht spüren. Es war stockfinster und seine Lampe befand sich noch im Jagdhochstand. Büsche bewegten sich, das Brechen und Knacken verrieten Adrian, dass der Angreifer zurückgekommen war. 

Adrian wimmerte wie ein kleines Kind, seine Angst vor dem Tod hatte ihn komplett übermannt. 

>> Tu mir bitte nichts, ich will nicht sterben, bitte! << Adrian flehte um sein Leben. 

Ein Lichtkegel traf ihn direkt in das Gesicht. Geblendet nahm er vereinzelte Wortfetzen wahr. 

>> Hey geht es ihnen gut? << 

Adrian war verwirrt, fast sprachlos als er eine ruhige Männerstimme vernahm. 

>> Bitte helfen sie mir, ich bin angegriffen worden, bitte, ich bin verletzt. << 

Schritte näherten sich ihm. 

>> Was ist denn ihnen passiert? << Die Stimme klang besorgt. 

>> Hier ist was im Wald. O mein Gott, haben sie es nicht gerade gehört? << 

>> Was soll ich gehört haben? <<, entgegnete die Stimme. 

Die Taschenlampe wurde ausgeschaltet, es war wieder stockfinster. 

Adrian schaute noch immer in die Richtung, wo er noch soeben die Stimme wahrgenommen hatte. 

>> Hallo, sind sie noch da? << flüsterte Adrian leise. 

>> Natürlich! << säuselte ihm die Stimme in das rechte Ohr. Dann spürte er einen starken stehenden Schmerz in seiner linken Brust, ihm blieb die Luft weg. 

>> Wehre dich nicht, es wird schnell vorbei sein. << 

Adrian nahm erneut diesen widerlichen Geruch wahr, bevor er in eine tiefe Ohnmacht viel. 



Adrian öffnete langsam seine Augen. Verschwommen nahm er die Sonnenstrahlen wahr, die durch die Autoscheibe blitzten. Er brauchte einen kleinen Moment um zu realisieren, dass er in seinem Auto saß. Hatte er diesen Horror von letzter Nacht nur geträumt? Reflexartig fasste er sich an die Brust, die sich völlig normal anfühlte. Das Shirt darüber war allerdings zerrissen und voller Dreck gewesen. 

>> Mein Hals! <<, kam es Adrian in den Sinn. Er tastete vorsichtig daran herum. Bis auf kleinere Einstiche, wahrscheinlich von Mücken, war auch der Hals komplett unversehrt. Ein Kopfschmerz durchzuckte erst seine rechte und dann die linke Kopfseite,  alles um ihn herum fing sich an zu drehen. 

>> Was mach ich hier? << 

Adrian öffnete die Tür und kotzte augenblicklich auf den Boden. Der säuerliche Geschmack ließen ihn immer wieder aufstoßen, so dass er gezwungen war sich in den Autositz zurückfallen zu lassen und seine Augen zu schließen. 

>> Wie spät ist es? << murmelte er vor sich hin. 

Ein Blick auf die Mittelkonsole verriet ihm, dass es bereits Mittag war. Die Sonne brannte erbarmungslos durch die Windschutzscheibe und zwang Adrian letztendlich dazu, den Wagen zu verlassen. 

Nachdem er vorsichtig ausgestiegen war, hielt er sich noch kurz an der Tür fest. Nein, fit war er absolut nicht gewesen. Sein Kreislauf spielte nicht mit, vielleicht war er auch einfach nur dehydriert? 

Er blickte auf und erkannte sofort den Jagdhochsitz der am Rand des Waldes emporragte. 

>> Mein Zeug ist noch dort. << stellte er ernüchternd fest. Zumindest glaubte er das. 

Ohne das Auto zu verschließen schlürfte Adrian sachte über die Lichtung, das Laufen fiel ihm sichtlich schwer. Sein Fuß kippte ständig zur Seite weg aber Schmerzen hatte er erstaunlicher Weise nicht. Am Jagdhochsitz angekommen, lagen tatsächlich all seine Habseligkeiten auf dem Waldboden verteilt. Er war erstraunt, dass ihn das nicht weiter störte. Er hatte einfach nur Durst. Er beäugte den Wald hinter dem Hochsitz. Jetzt wusste er wieder was noch zu erledigen war. Es stank bestialisch und die Ursache dafür musste ganz in der Nähe sein. Er lief geradewegs in den Wald hinein, ignorierte die Dornen der Brombeerbüsche, die wie Kletten in seiner Haut stecken blieben. 

>> Mhmm der Duft. Was ist das? << 

Etwas lag auf dem Boden. Als er sich näherte, erkannte er sofort eines der Wildschweine, was er gestern Nacht beobachtet hatte. Es war nicht vollständig. Zum Teil war das Fell abgezogen worden und wo sich mal die Extremitäten befanden, klafften fleischige Wunden. Adrian´s Durst war überwältigend. Er schaute sich um und entdeckte weitere Tierkadaver. Manche waren schon zum Teil verwest und in einem wesentlich schlechteren Zustand. Eines war jedoch immer gleich. Die Tiere waren entstellt und nie vollständig gewesen. 

>> Mhm der Durst. Ich halte es nicht mehr aus! << 

Stimmen in Adrians Kopf vernebelten seinen Geist. Seine Grundbedürfnisse rückten immer mehr in den Fokus und dann geschah es. Er kniete sich nieder und gierte nach dem was das Wildschwein noch zu bieten hatte. Das Blut fühlte sich warm an und er empfand weder Ekel noch Hemmungen diesem unnatürlichen Trieb nachzugehen. Was war mit ihm los? Er schreckte zurück und wischte sich seinen Mund mit dem Arm ab. Adrian kam wieder zur Besinnung. 

>>Was ist das hier für eine kranke Scheiße? << 

Er stand blitzschnell auf und wollte über das tote Tier steigen, jedoch gehorchten ihm seine Füße nicht, und er stolperte eher unbeholfen nach vorne. Er konnte sich im letzten Moment abfangen und einen Sturz gerade noch so verhindern als sein Blick an einer Leiche nicht unweit von ihm hängen blieb. 

Ihm wurde schlecht als er den blutigen Hals und die weit aufgerissenen toten Augen erkannte. Dort lag sein Körper, fürchterlich entstellt und mausetot. >> Ich bin tot? <<, murmelte Adrian leise. 

Er hob langsam seine Hände, die beim Betrachten eher an ledrige Klauen erinnerten. Erst jetzt tastete er vorsichtig seinen Körper ab und bemerkte, dass dieser komplett mit Fell überzogen war. Als er in seinen Nacken griff, erfühlte er kalte, knöchrige Strukturen, fast so als ob keine schützende Haut darüber lag. Das war zu viel für Adrian. 

Das Klingeln in seinem Kopf wurde unerträglich. Er schrie vor Schmerz nur war es kein menschlicher Laut, der aus seiner Kehle entwich. Die Welt um ihn herum drehte sich wie verrückt und er brach erneut zusammen, ihm wurde schwarz vor Augen. 



Adrian schreckte hoch und wurde unsanft vom Gurt in den Autositz zurückgedrückt. Er brauchte einen kurzen Moment um zu realisieren, dass er in seinem Jeep saß. Sofort tastete er seinen Hals ab und konnte weder Einstichstellen noch andere Verletzungen ertasten. Seine Kleidung war sauber. Seine Ausrüstung lag noch immer auf dem Rücksitz. Was war das für ein beschissener Traum gewesen? Adrian überprüfte die Anzeige der Uhr auf dem Armaturenbrett. Sie stand bei 20:58 Uhr. Die Abenddämmerung setzte bereits schon ein. Wie lange stand er schon hier? Von Weitem konnte er den Jagdhochsitz erkennen aber er vermied es, die Tür zu öffnen und dort hin zu laufen. Warum fühlte er sich so unwohl? Ihm überkam ein kalter Schauer, er drückte augenblicklich die Türverrieglung herunter. Mehr als eine halbe Stunde würde er nicht brauchen um aus diesem scheiß Wald raus zu kommen. Irgendetwas stimmte nicht mit ihm, und morgen würde er das durch seinen Arzt abklären lassen. Adrian startete seinen Wagen. Er konnte seinen Jeep in einem Zug wenden und raste nur fünf Minuten später in den dunklen Wald hinein. Ein süßlicher, säuerlicher Gestank begleitete ihn, jedoch nahm Adrian nichts mehr davon wahr. Er wollte einfach nur nach Hause und diesen verdammten Hunger stillen. Seine roten Rücklichter verschwommen im Wald und mit ihm sein neuer Begleiter, der sich mit aller Kraft auf dem Dach festgekrallt hatte.